Was muss ich bei wissenschaftlichen/künstlerischen Arbeiten u.ä. beachten?

Schriftliche Arbeiten

Wie muss eine schriftliche Arbeit verfasst werden?

 

Für alle Arten von schriftlichen Arbeiten beachten Sie bitte unbedingt den Leitfaden für schriftliche Arbeiten an der KUG.

Die Einhaltung dieser Richtlinien bestätigen Sie mit dieser Erklärung.

 

Welche Arbeit der schriftlichen Arbeit muss ich verfassen?

 

Die Art der Arbeit hängt davon ab, welches Studium absolviert wird:

  • In Bachelorstudien werden Bachelorarbeiten verfasst.
  • In Diplomstudien/Lehramtsstudien werden Diplomarbeiten verfasst.
  • In Masterstudien werden Masterarbeiten verfasst.
  • In Doktoratsstudien werden Dissertationen verfasst.
  • Im Rahmen von Lehrveranstaltungen können auch schriftliche Seminararbeiten Teil der erforderlichen Leistung sein .

 

Was passiert, wenn ich die Regelungen nicht einhalte?

 

Im einfachsten Fall wird die Arbeit nicht angenommen und nicht beurteilt, d.h. das Studium kann nicht abgeschlossen werden, wenn nicht eine korrekt erstellte Abschlussarbeit vorgelegt wird.

 

Wenn jedoch eine Arbeit nach der Beurteilung bzw. nach dem Studienabschluss und der Verleihung des akademischen Grades als Plagiat erkannt wird, hat dies die Aberkennung des akademischen Grades (d.h. das Studium gilt als nicht absolviert) zur Folge sowie möglicherweise auch weitreichende zivil- und strafrechtliche Folgen (d.h. eine Verurteilung durch ein Gericht und Geldstrafe sowie Schadensersatzleistungen).

Ein Plagiat ist die bewusste oder fahrlässige Übernahme von Texten oder anderen Teilen eines fremden Werks ohne entsprechende Kennzeichnung und Angabe der Quelle, wodurch eine fremde geistige Leistung als eigene Leistung ausgegeben wird. Dabei ist der Umfang des übernommenen Teils eines fremden Werks oder die Art der Übernahme für die Charakterisierung als Plagiat nicht relevant. Ein Plagiat ist ein wissenschaftliches Fehlverhalten und ein Diebstahl fremden geistigen Eigentums und daher entsprechend zu ahnden (vgl. Greubel, 2009; Kohl, 2010; Kutschera, 1997; Plagiats Portal, 2011; Schiefner, 2011; Schimmel, n.d.; u.v.a).
Es ist somit unter anderem verboten, Texte oder Textteile aus anderen Werken wörtlich zu übernehmen, Gedanken und Inhalte anderer Werke ganz oder teilweise in eigenen Worten wiederzugeben, wörtliche oder sinngemäße Übersetzungen anderer Texte durchzuführen oder ähnliches, wenn nicht diese übernommenen Texte und Inhalte korrekt zitiert und als Übernahme fremden geistigen Eigentums erkennbar sind. Die Erstellung von Arbeiten oder Teilen von Arbeiten durch Dritte (sogenanntes "Ghostwriting") ist gänzlich verboten.

 

An wen wende ich mich, wenn ich zu meiner eigenen Arbeit unsicher bin oder wenn mir auffällt, dass meine Arbeit von jemand anderem plagiiert wurde?

 

Das Vorgehen bei Plagiatsverdacht ist in der Richtlinie des Rektorats definiert.

Als Ansprechpartner in allen Belangen des guten wissenschaftlichen Arbeitens fungiert die Vertrauensperson und ihre Stellvertretung.